Workshop: Präsentable Präsentationen produzieren

Im Medienzentrum der Fakultät für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Bewegungswissenschaften (EPB) der Uni Hamburg finden regelmäßig Workshops statt, an denen sowohl Studierende der Fakultät EPB, als auch Studierende der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo), wie ich es einer bin, teilnehmen können.

Anmelden kann man sich über das life-Portal: life.epb.uni-hamburg.de, aktuelle Infos und Termine werden auch über Twitter bekanntgegeben.

Workshops gibt es unter anderem zu den Themen Digitalfotografie, Videoschnitt, LaTeX und Bildbearbeitung.

Vor kurzem habe ich dort an einem Workshop zum Thema “Präsentable Präsentationen produzieren”, der von Jan Luchterhand durchgeführt wurde, teilgenommen. Der Workshop ging von 10.00 bis 17.00 Uhr (inklusive Mittagspause) und beinhaltete allgemeine Grundlagen guter Präsentationen und anschließend eine konkrete Einführung in Microsoft PowerPoint. Auch wenn ich natürlich schon Präsentationen mit PowerPoint erstellt habe: Die Software ist so komplex und umfangreich, dass für mich viele der vorgestellten Funktionen unbekannt waren, auch ist es immer wieder hilfreich, wesentliche Elemente einer Präsentation vor Augen geführt zu bekommen, daher empfand ich den Workshop insgesamt als sehr hilfreich.

Im Theorieteil ging es um die Fragen: “Wozu (sollten) Computerpräsentationen dienen?”, “Wie setze ich Präsentationen richtig ein?” und zuletzt, “Was ist bei der Gestaltung zu beachten?”. In Stichpunkten lassen sich u.a. folgende Antworten geben:

  • Präsentationen sollten einen Vortrag unterstützen, indem sie Zuhörer als Leitfaden und Gedankenstütze dienen und durch Visualisierung zur Nachhaltigen Aufnahme des Vortrages beitragen.
  • Bei Vorträgen ist das freie halten, Blickkontakt, Körperhaltung und unterstützende Gestik wichtig.
  • Das Verarbeiten von Informationen benötigt Zeit, dementsprechend sollte man nicht zu schnell vorgehen (als Tipp wurden 90 Sekunden pro Folie genannt).
  • Folien sind kein Manuskript(!)
  • Bei der Gestaltung von Folien gilt: Weniger ist mehr, der Inhalt einer Folie muss gut lesbar sein und schnell aufgenommen werden können (schließlich soll sie ja nicht vom Vortrag ablenken).
  • Optimale Schriftgröße: 32 (Unterste Grenze: 20).
  • Finger weg von PowerPoint Designvorlagen 😉
  • Folienobjekte (Pfeile, etc.) sollten einheitlich, regelmäßig und symmetrisch sein.

Im praktischen Teil haben uns wir dann im Detail mit den Möglichkeiten von Microsoft PowerPoint befasst (u.a. wie erstelle ich eine persönliche Designvorlage mit dem Folienmaster, was kann man mit Pfeilen, Diagrammen, Rahmen machen). Folgende Präsentation habe ich während des Workshops angelegt, welche noch weitere Informationen und Tipps enthält:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.