Harold Garfinkel – Kommunikative Dekonstruktion von Intersubjektivität

Professor Dr. Ludwig Schneider leitet die Skizzierung der Perspektive von Harold Garfinkel ein, mit der Herleitung, dass bei George Herbert Mead alles daraufhin ausgerichtet ist, zu erklären, wie Intersubjektivität auf der Ebene gemeinsam geteilten subjektiven Sinnes möglich ist. Da der “generalised other” bei Mead seinen Schwerpunkt in der Ebene der regelgeleiteten Kommunikation (game-Phase) hat, könnte […]

George Herbert Mead – Handlungssinn als Produkt sozialer Interaktion

Bislang wurde Handlungssinn in den Mitschnitten der Veranstaltung Handlungstheorie definiert, durch die Sinnvermeinung der Akteure im subjektiven Sinn. Handlungssinn ist also der Sinn, den Akteure selbst mit ihrem Handeln verbinden. Interaktion wurde definiert als der Prozess, in dem die subjektiven Sinnzuschreibungen, die Akteure mit ihrem Handeln verbinden, so miteinander verknüpft werden, das auch andere den […]

Bildungsprozesse über die Lebensspanne: Lebenslanges Lernen

Textbearbeitung: Alheit, P./Dausien, B. (2010): Bildungsprozesse über die Lebensspanne: Zur Politik und Theorie lebenslangen Lernens In: Tippelt, Rudolf (Hrsg.): Handbuch Bildungsforschung. Opladen, S. 713-734 Altheit und Dausien greifen die bildungspolitischen Diskussionen um den Begriff des lebenslangen Lernens auf und definieren diesen als Programm zur Entstehung von Lernumwelten, in denen sich formale, nicht-formale sowie informelle Lernprozesse […]

Der Arbeitskraftunternehmer (Textarbeit)

Textzusammenfassung: Voß, Gerd Günter/Pongratz, Hans J. (1998): Der Arbeitskraftunternehmer: eine neue Form der Ware Arbeitskraft? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 50. 131-158. Ausgehend von der Annahme, dass Arbeitskraft und Waren strukturell gleich sind und der Unterschied zwischen beiden darin liegt, dass Arbeitskraft fest zu einer Person gehört, während Waren beliebigen Personen zugeordnet werden […]

Generation und Gesellschaft (Textarbeit)

Mal wieder eine Textbearbeitung für den Kurs Sozialpsychologie und Sozialisationstheorie II. Dieses mal im Angebot: Ehmer, Josef (2004): Generationen in der historischen Forschung. In: Szydlik, Marc und Harald Künemund. Generationen: Multidisziplinäre Perspektiven. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Josef Ehmer zufolge war die auf Martin Kohli zurückgehende Zuschreibung eines Spannungsverhältnisses von Kontinutität und Wandel sowohl auf […]

Einführung in den Poststrukturalismus

Nachdem mir die Auseinandersetzung mit dem Poststrukturalismus bereits empfohlen wurde, als ich mich dazu entschlossen habe, Soziologie als Schwerpunkt zu wählen, habe ich besonders aufmerksam die kürzlich veröffentlichte Folge des CRE (Podcast von Tim Pritlove) mit dem Thema Poststrukturalismus 2 verfolgt, die eine Fortsetzung der Folge Poststrukturalismus 1 war. Diese erste Folge (Poststrukturalismus1) möchte ich […]

Martin Kohli – Die Institutionalisierung des Lebenslaufs

Für den Kurs Sozialpsychologie und Sozialisationstheorie II hatten wir eine Textzusammenfassung über “Die Institutionalisierung des Lebenslaufs: Hitorische Befunde und theoretische Argumente.” aus Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 37, pp. 1-15 [1-29] anzufertigen. Dies ist meine: In seinem Artikel “Die Institutionalisierung des Lebenslaufs” weist Martin Kohli nach, dass Lebenslauf und Lebensalter zu eigenständigen gesellschaftlichen Strukturdimensionen […]