Pilotprojekt: Bewertete ePortfolios an der Uni Hamburg

Vor wenigen Tagen ist im Hamburger eLearning-Magazin, Ausgabe Nummer 9 mit dem Titel “Mobile Learning” (zur PDF) ein Artikel von Helmut Hausner, Lehrbeauftragter “Vertriebsmanagement” an der Universität Hamburg (UHH) und mir erschienen (S. 65 f.).

Die Zusammenarbeit zwischen Herrn Hausner und mir begann mit einem ePortfolio-Workshop, den ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Mitarbeiter im Zentralen eLearning-Büro der UHH gebe.

Speziell für alle ePortfolio-Interessierten möchte ich hier noch einige ergänzende Informationen hinterlegen. Die restlichen eLearning-Bestandteile (Videoaufzeichnungen mit Veröffentlichung auf der Lecture2Go-Plattform und der Kurs im Learning-Management-System OLAT) sind denke ich ausreichend im Artikel erklärt, bzw. falls noch Informationsbedarf herrscht kann man ja auch hier kommentieren oder uns eine E-Mail zukommen lassen.

Wie im Artikel dargestellt, diente das ePortfolio im Seminar auch zur Bewertung (Benotung!) der TeilnehmerInnen.

Wie sich sowas grundsätzlich mit einer Prüfungsordnung vereinbaren lässt, habe ich mir bereits vor längerem überlegt (siehe hier). Erfreulicherweise lehrt Herr Hausner an meinem eigenen Fachbereich (Sozialökonomie), was erheblich erleichtert hat, ein maßgeschneidertes eLearning-Konzept für die auftretenden Bedürfnisse zu erarbeiten.

Ich bin der Auffassung, dass man derartige Veränderungen an den Prüfungsmodalitäten mit den Studierenden aushandeln kann (und sogar muss!), was die Legitimation der Bewertung steigert und Partizipation von den Studierenden einfordert.

Wenn ein offener Diskurs über die Form der Bewertung im Seminar herrscht, ist erwartungsgemäß auch die Gegenwehr gegen die spezielle Art der Prüfung gering (eine kleine Seminargröße ermöglicht diesen Diskurs dabei erst – im Seminar Vertriebsmanagement waren es unter 30 TeilnehmerInnen). Dementsprechend spielt es dann schon fast keine Rolle mehr, ob harte Kriterien vorhanden sind, die als Bewertungsmatrix die Benotung eines ePortfolios festlegen. Genauso wie die Benotung/Bewertung von Referaten in der Regel keinen harten Kriterien folgt.

Soweit mir bekannt, war die ePortfolio-Implementation im Seminar Vertriebsmanagement die erste Implementation eines notenrelevanten elektronischen Portfolios an der Universität Hamburg, außerhalb des Masterstudienganges “Master of Higher Education” des Zentrums für Hochschul- und Weiterbildung.

Es freut mich außerordentlich und ist mir eine große Ehre, dass ich dazu beitragen konnte, dieses Pilotprojekt zu ermöglichen.

Link zum Hamburger eLearning-Magazin “Mobile Learning” (PDF Dokument).

 

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