Hypermedialisiertes Video: “Studieren und Lernen mit dem iPad”

In diesem Blogbeitrag möchte ich einige Hintergrundinformationen geben, wie ich dieses Video technisch erstellt habe.

Update 11. Januar: Ich habe gerade von der Anwendung “Reflectorapp” erfahren, mit der man die iPad Oberfläche auf den PC/Mac übetragen kann, ohne die Notwendigkeit zusätzliche Hardware zu verwenen! Das scheint eine funktionierende und kostengünstigere Alternative zu sein. Die Anwendung ermöglicht wohl auch mehrere iPads gleichzeitig auf einen PC-Desktop zu übertragen (siehe dieses Video).

Die Besonderheit liegt dabei insbesondere in der Verwendung von anklickbaren Kapitelmarken innerhalb des Videos sowie in der Tatsache, dass ein iPad-Screen abgefilmt ist.

Das Video ist in verschiedenen Schritten entstanden.

Zunächst habe ich die reine Bildschirmaufnahme erstellt. Dazu habe ich ein iPad 2 mit einem original “Digital AV Adapter” von Apple mit einem HDMI-Kabel an eine interne AVerMedia AverTV CaptureHD Karte, die in meinem Computer verbaut ist angeschlossen (dieses Modell).

In der bei der AVerMedia Karte mitgelieferten Software (AVerMedia Center 3D) ist dann allerdings lediglich die Anzeige des iPad-Bildschirminhaltes möglich. Für die Aufzeichnung des Screencasts habe ich die Software Fraps verwendet.

Der Bereich rechts im Video mit den Kapitelmarken und den Autoreninformationen ergab sich von der Größe automatisch (iPad-Screen + Kapitelmarken = 720p). In Adobe Photoshop habe ich entsprechend der Kapitel 7 Grafiken erstellt, die sich lediglich anhand der Postition eines Kapitelpfeiles unterscheiden.

Die mündlichen Erklärungen habe ich über ein Behringer X1204-Mischpult mit t.bone SC 400 Mikrofon (+Popfilter) über die Software Audacity aufgezeichnet.

In Adobe Premiere habe ich dann den Screencast, die Audiodateien und die Kapitelgrafiken zusammengefügt.

Das fertige Video habe ich zunächst ungelistet auf Youtube hochgeladen um ausreichend Zeit zu haben die einzelnen Kapitellinks hinzuzufügen, bevor das Video aufgerufen wird. Die Links sind dabei lediglich verlinkte “Anmerkungen”, wobei der Link immer auf das Video selbst zeigt und lediglich die Startzeit dann entsprechend unterschiedlich ist.

Die Idee das Video auf diese Art und Weise zu produzieren ging auf ein Seminar zurück, welches ich an der Universität Hamburg besucht habe (Hypermedialisierung von Bewegtbildinhalten) und wurde mit inspiriert durch das Video “Ink Wars” von Julian Fietkau.

Ein Gedanke zu „Hypermedialisiertes Video: “Studieren und Lernen mit dem iPad”

  1. […] erstellt hat, hat Michael Karbacher ausführlich auf G+ beantwortet und er hat heute sogar dazu gebloggt: Hypermedialisiertes Video: “Studieren und Lernen mit dem […]

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