Das Ende der Lehre?

Creative Commons License
Das Ende der Lehre? Über die Bedeutung der klassischen dualen Berufsausbildung in einer globalisierten Gesellschaft von Michael Karbacher ist unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License lizenziert.

Das Ende der Lehre?
Über die Bedeutung der klassischen dualen Berufsausbildung in einer globalisierten Gesellschaft

1. Einführung

Wenn es einmal eine Zeit gegeben hat, in der man nach dem Absolvieren der Schule eine Lehre angefangen hat, um nach Abschluss der Lehre, bis zum Eintritt ins Rentenalter, im selben Betrieb weiterzuarbeiten, dann ist diese Zeit sicher vorbei. Berufsbiographien sind heute durchwachsen und zwischen Lebensabschnitten mit Vollzeittätigkeiten finden sich in ihnen Phasen der Arbeitslosigkeit, persönlichen Verwirklichung, Bindungen und Aushilfstätigkeiten. Die strukturellen Veränderungen in der globalisierten Welt, die für diese Entwicklungen ursächlich sind, gilt es, seitens der Politik, für die Menschen erträglich zu gestalten. Dabei kann es nicht Voraussetzung sein einen Hochschulabschluss vorweisen zu müssen, um mit Arbeit für sich selbst, auch in Hinblick auf das Rentenalter, sorgen zu können. Andererseits dürfen die bildungspolitischen Rahmenbedingungen auch nicht den Bedürfnissen des wirtschaftlichen Systems entgegenstehen.

Die vorliegende Arbeit möchte Die Frage untersuchen ob die klassische duale Berufsausbildung1 geeignet ist um junge Menschen, insbesondere für eine Tätigkeit im modernen Berufsleben, zu qualifizieren und ob sie ihnen eine Perspektive bieten kann um sich langfristig durch die eigene Arbeit versorgen zu können.

Ein weiterer Untersuchungsgegenstand ist die Frage ob die duale Berufsausbildung mit ihrer traditionellen Verbundenheit zum Handwerk in einer Dienstleistungsgesellschaft mit industriellem Nährboden überhaupt eine Daseinsberechtigung vorweisen kann. Ebenfalls beachtet werden soll dabei, dass nicht alle Jugendliche nach dem Verlassen der Schule in eine Ausbildung einmünden, so ist auch die Frage zu klären, ob die bestehenden beruflichen Qualifikationsmaßnahmen ein ausreichendes Repertoir bieten um allen Bevölkerungsgruppen den Zugang zur Arbeitswelt zu ermöglichen und ob zukünftige, bereits absehbare Anforderungen an Arbeitnehmer, von aktuellen Maßnahmen zur Verbesserungs der Berufsausbildung berücksichtigt werden.

2. Entstehungsgsgeschichte der Berufsausbildung in Deutschland bis zum Beginn der Industriealisierung

Um beurteilen zu können, ob die Berufsausbildung in Deutschland, in ihrer speziellen Ausgestaltung als dualer Berufsausbildung, mit Theorieteil in der Berufsschule und Praxis im Betrieb, den Rahmenbedingungen des globalisierten Arbeitsmarktes zu Beginn des 21. Jahrhunderts gerecht werden kann, muss man zunächst den Ursprung und die Entwicklung der deutschen Berufsausbildung untersuchen.

Zunächst lässt sich feststellen, dass die Lehrlingsausbildung bereits vor den ersten staatlichen Regeln, welche mit der Herausbildung absolutistischer Territorialstaaten im 17. und 18. Jahrhundert einhergingen, in vielen Bereichen einen genormten Rahmen hatte. Durch den Glauben an ein gottgewolltes Schicksal und ein gottgegebenes Orndnungssystem, sowie der Strukturierung des alltäglichen Lebens durch Arbeit, Brauchtum und Frömmigkeit2, konnten Zünfte und Gilden, welche religiöse und polizeiliche Ordnungsmaßnahmen erfüllten, Richtlinien vorgeben, nach denen in den Reichsstädten des 14. bis 17. Jahrhunderts Handwerksausbildung erfolgte. Entsprechend der Ständegesellschaft als dominanter Herrschaftsform Europas war auch die zünftige Erziehungsgemeinschaft diesem Leitbild unterworfen, was sich im Denken und Handeln angehender Handwerker wiederspiegelte3 . So stand nicht die produktive Weiterentwicklung der auf Technik gerichteten Qualifikation im Vordergrund, sondern ein “Lernen im Mitvollzug”, gebunden und begrenzt durch das eigene Millieu4, ohne Raum für individuelle Selbstbestimmung. Einhergehend mit einer oktroyierten merkantilistischen Wirtschaftspolitik durch absolutistisch regierende Landesherren, zerrütete das Zunftwesen und mit ihm die bis dahin vorherrschenden quasi Vaterrechte, die ein Meister über seinen Lehrling ausübte. Als Folge dieser Zerrütung und der durch Nationalökonomen und Juristen formulierten Kritik an der Lehrlingsausbildung5 kam es vielerorts zu weitreichenden Veränderungen in der Lehrlingsausbildung, die als Ursprung der dualen Berufsausbildung bezeichnet werden können, so standen etwa in der badischen Handwerksordnung von 1769 „berufsqualifizierende Belange eindeutig im Vordergrund“6 wodurch die ganzheitliche Zugehörigkeit des Lehrlings zum Meister relativiert wurde. Die dargestellte historische Verknüpfung der Lehrlingsausbildung zum Handwerk blieb auch mit Beginn der Industriealisierung im 19. Jahrhundert und trotz verminderter wirtschaftlicher Bedeutung desselben bestehen, so etwa in der Gewerbeordnung von 1897, in der das Handwerk als Norm der betrieblichen Berufsausbildung und der Industriebetrieb lediglich als gleichwertiger Lernort klassifiziert wurden7 . Eine produktionsunabhängige, industrielle, Facharbeiterausbildung entstand allmählich Anfang der 1890er-Jahre. Umgesetzt wurde diese in Lehrwerkstätten, welche von Zeitgenossen als „gewerbliche Bildungsanstalt der Zukunft“ gefeiert wurden, weil sie die „Vorteile der traditionellen Lehrlingsausbildung mit den gesteigerten Anforderungen des modernen Wirtschaftslebens vereinige“8. Mit Entstehung der Lehrwerkstätten und den zunehmenden Qualifikationsanforderungen in der Industrie, die eine Ausbildung erst nötig machten, konnte sich das System der Lehre erfolgreich über den Bereich des Handwerks hinaus ausdehnen und damit zur verbreitetsten Zugangsvorraussetzung zum Arbeitsmarkt im 20. Jahrhundert in Deutschland etablieren.

3. Strukturwandel des Arbeitsmarktes
3.1 Globalisierung und Individualisierung

Der  als „Globalisierung“ bezeichnete Trend, protektionistische Tendenzen zugunsten möglichst weitreichender wirtschaftlicher und politischer Zusammenarbeit, sowie weitreichendem Austausch von Informationen, zu reduzieren, ist sowohl Grund für wirtschaftlichen Aufschwung und zunehmende Beschäftigung durch Schaffung zahlreicher Exportmöglichkeiten und komparativer Kostenvorteile als auch wirtschaftlichem Abschwung und Arbeitslosigkeit durch Abwanderung von mechanisierten Tätigkeiten in kostengünstiger operierende Staaten. Tatsächlich erahnen Wissenschaftler bereits, dass „alle mechanisierten Arbeitsabläufe (…) von Maschinen und Robotern erledigt (werden)“ 9und in Ländern wie Deutschland lediglich kreative Arbeit wie Forschung und Produktentwicklung, Design und die Entwicklung von Verkaufsstrategien und die Arbeit der obersten Etage des Managements angesiedelt sein wird. Akkuter scheint die Warnung vor einer gespaltenen Gesellschaft, „auf der einen Seite die mobilen, flexiblen und selbstreflexiven Selbstprogrammierer, auf der anderen Seite die menschlichen Terminals“10.

Mit dem Begriff Individualisierung11 werden soziologische Entwicklungen beschrieben, die darauf hinweisen, dass auch soziale Banden einem Wandel unterworfen sind, die in Wechselwirkung zu den ökonomischen und politischen Veränderungen treten. So sind selbst im persönlichen Leben feste, dauerhafte soziale Strukturen wie beispielsweise generationsübergreifend zusammenlebende Familien, tendenziell seltener geworden. In ökonomischer Perspektive zeichnet sich seit Mitte der 1980er Jahre in Deutschland ein Trend zu kleineren Betrieben ab12, für die eine höhere Beschäftigungsfluktuation13 und vergleichsweise geringe Investition14 in die Qualifikation ihrer Mitarbeiter angenommen wird. Zusammen mit einem Trend zur Tertiarisierung, der den Produktionsort häufig zu den Kunden verlagert und eine Lagerfähigkeit der produzierten Güter, bzw. Dienstleistungen, verhindert, ergibt sich die Notwendigkeit zur Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen und Ausbildungsformen. Selbst für Industrieunternehmen ergiebt sich ein Bedarf, in der modernen Informationsgesellschaft, flexibel und kurzfristig Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu erfüllen was „eine zunehmend verwissenschaftlichte, projektförmig organisierte und durch immer kürzere Produktzyklen gekennzeichnete Produktion“15 zur Folge hat. Die Qualifikationsanforderungen die durch derartige Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes an die Beschäftigten erwachsen, dürften dabei grundsätzlich weit über dem Niveau in Industriegesellschaften liegen, wobei ein Bedarf an unqualifizierten Arbeitskräften für einfache Dienstleistungstätigkeiten zunächst nicht ausgeschlossen werden kann. Feststellbar ist, dass das Angebot an Ausbildungsplätzen rückläufig ist, während gleichzeitig die Zahl der Schulabsolventinnen zwischen 1992 und 2005 demographisch bedingt um etwa 170.000 Personen angewachsen ist16.

3.2 Beschäftigungschancen  geringqualifizierter Personen

Es wird allgemein angenommen, dass die Entwicklungen in unserer Gesellschaft eine Flexibilisierung und bessere Qualifizierung ihrer Mitglieder erfordert um als Volkswirtschaft international wettbewerbsfähig bleiben zu können. Gleichzeitig ist ein andauerndes Problemfeld in der Berufsbildung eine mangelnde Versorgung mit Ausbildungsplätzen17. Eine Untersuchung des Verbleibs von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung soll aufzeigen, ob der Arbeitsmarkt in einer post-industriellen Dienstleistungsgesellschaft Ressourcen bietet um gering-qualifizierten Personen die Selbstversorgung durch Arbeit zu ermöglichen. Im Jahr 2004 waren in Deutschland 1,37 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsausbildung.

Zahlen Berufsausbildung

Eine besondere Problemgruppe sind dabei Jugendliche „ausländischer Staatsangehörigkeit, die weit überproportionale Anteilswerte aufweisen18. Eine signifikante Gruppe an Personen, die bewusst ohne formal-berufliche Qualifikation in das Berufsleben eintreten, lässt sich nicht feststellen. Tatsächlich ist unter Jugendlichen in aller Regel ein grundsätzlicher Ausbildungswunsch vorhanden19, der sich teilweise nicht realisieren lässt, weil die schulische Qualifikation nicht den Ansprüchen der Ausbildungsbetriebe genügt, z.B. kein Schulabschluss vorhanden ist oder die Sprachkenntnisse in der Landessprache mangelhaft sind. Gegen einen Bedarf an geringqualifizierten Arbeitskräften spricht auch die Erkenntniss, dass die Betroffenen von Ausbildungsverzicht und Ausbildungsabbruch häufig „Überlebensstrategien jenseits normaler Erwerbsarbeit“20 entwickeln, teilweise am Rande der Legalität. Grundsätzlich lassen sich somit nur schlechte Beschäftigungschancen geringqualifizierter Personen feststellen. Bezeichnenderweise sind dafür nicht nur ökonomische Rahmenbedingungen, sondern teilweise auch soziologische und psychologische Gründe bei den Betroffenen ursächlich. Ausbildungslosigkeit ist in unserer Bildungsgesellschaft zu einem sozialen Stigma geworden, was zur Folge hat, dass geringqualifizierte Personen teilweise schon durch Selbstselektrionsprozesse zum eigenen Ausschluss vom Erwerbsleben beitragen, indem die voreilige, nicht immer zutreffende Annahme, für bestimmte Tätigkeiten nicht gewollt zu werden, schon die eigene Bewerbung sinnlos erscheinen lässt21 und verhindert. Abschließend sei erwähnt, dass eine Analyse der Gruppe erwerbsloser Personen einen indirekt-proportionalen Zusammenhang zwischen Qualifikation und Risiko auf Arbeitslosigkeit bestätigt – „Je niedriger die Qualifikation, umso höher das Niveau der Arbeitslosigkeit“22. Was im Umkehrschluss hochqualifizierten Fachkräften niedriges Risiko auf Arbeitslosigkeit bescheinigt.

3.3 Qualifikationsanforderungen unbesetzter Ausbildungsplätze an Schulabgänger

Der Nachfrageüberhang an Ausbildungsplätzen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Bedarf an Fachkräften in vielen Branchen nicht durch die zur Verfügung stehenden Arbeitssuchenden gedeckt werden kann, wobei dafür eine vielzahl von Gründen ausschlaggebend ist. Zunächst ist der demografische Wandel als wesentliche Ursache zu benennen, nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist beispielsweise die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter im Jahr 2009 um etwa 213.000 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (Bundesagentur für Arbeit, 2010). Von Unternehmen wird häufig, insbesondere bei Nichtbesetzung vorhandener Ausbildungsplätze, eine mangelnde Qualifikation der Schulabgänger genannt. Neben diesem Qualifikationsmismatch können auch beruflicher Mismatch, Informationsmismatch und regionaler Mismatch23 zur Erklärung für unbesetzte Ausbildungsplätze herangezogen werden. Vereinfacht dargestellt gibt es also Differenzen zwischen gewünschtem Beruf und den zur Verfügung stehenden Lehrstellen, nicht zur Verfügung stehende Informationen über vorhandene Ausbildungsstellen sowie die Notwendigkeit für einen Ausbildungsplatz den Wohnort zu ändern. Bezeichnend ist auch, dass der Fachkräftemangel im Zeitverlauf unterschiedliche Branchen betrifft, so ist ein zunehmender, ungedeckter Bedarf etwa im Gesundheits- und Sozialwesen zu verzeichnen, wohingegen die Situation in anderen Branchen, etwa der IT-Branche, verglichen mit dem Anfang der 2000er Jahre besser wurde24.

4. Resümee
4.1 Zukünftige Anforderungen an Arbeitnehmer

Die bereits erkennbaren Anforderungen an Arbeitnehmer bezüglich Flexibilität, Mobilität und Qualifikation werden sich zukünftig noch verstärken und in bislang noch nicht durchdrungene Arbeitsmarktsegmente vorstoßen. Es ist unwahrscheinlich, dass Deutschland in der globalisierten Welt, was die Produktion von Gütern angeht, bei Beibehaltung des derzeitigen Lohnniveaus, mit Ländern wie China oder Indien wird konkurrieren können. Gleichzeitig wird der eigene Wissens- und Qualifikationsvorsprung nach und nach verringert, sofern es nicht gelingt die Bildungssysteme, insbesondere Berufsbildungssysteme, den gesteigerten Anforderungen gerecht zu werden. Insgesamt lässt sich damit feststellen, dass insbesondere hochqualifizierte Personen von den gesellschaftlichen Entwicklungen profitieren dürften, wohingegen geringqualifizierten Personen und insbesondere nicht-formal Berufsqualifizierten der Einstieg in ein geregeltes Erwerbsleben nicht garantiert werden kann.

4.2 Anforderungen an ein modernes Berufsbildungssystem

Die weitreichenden Globalisierungs- und Individualisierungstendenzen, sowie gestiegenen Qualifikationsanforderungen innerhalb unserer Gesellschaft müssen zwangsläufig zu einer Flexibilisierung des Berufsbildungssystems führen. Das Berufsbildungssystem muss dabei im selben Maße Mobilität, Durchlässigkeit und Anpassungsfähigkeit (Flexibilität) aufweisen, wie dies von den Arbeitskräften erwartet wird. Erste Maßnahmen in diese Richtung sind erkennbar, so wird etwa der Übergang von beruflicher Bildung, in Hochschulen gefördert, sodass „Studienanfänger und Studienanfängerinnen ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung bis 2012 deutlich erhöht werden [soll]“25. Auch die mit dem Bolognaprozess begonnene internationale Vergleichbarkeit von Lernleistungen muss ausgebaut werden um Lernergebnisse für fremde Bildungseinrichtungen und Arbeitgeber bewertbar zu machen um somit die Mobilität der Teilnehmer im Bildungssystem zu erhöhen. Bestehende Programme zur Finanzierung von Weiterbildung sind dabei auszubauen und als Investition zu begreifen. Das duale Ausbildungssystem kann dabei auch in Zukunft eine tragende Rolle spielen, wobei es nicht als Qualifikationserwerb missverstanden werden darf, von dem man ein gesamtes Arbeitsleben lang zehren kann. Vielmehr sind Arbeitskräfte gefragt Maßnhamen zu ergreifen um über das gesamte Erwerbsleben hinweg flexibel auf sich verändernde Anforderungen reagieren zu können. Eine besondere Herausforderung dürfte darin liegen, Qualifikationsdefizite von Schulabgängern entgegenzutreten und diesen, beispielsweise in bereits vorhandenen Übergangssystemen, den Anschluss an das Erwerbsleben zu ermöglichen.

Literaturverzeichnis

Bosch, G. / Langer, D. / Krone, S. (2010): Das Berufsbildungssystem in Deutschland: Aktuelle Entwicklungen und Standpunkte, 1.A. Wiesbaden 2010.

Brunner, I. (2008): “Going global”: Was brauchen Kinder für die Zukunft?, s. unter: http://themenwochen-online-lernen.blogs.rpi-virtuell.net/2008/09/15/going-global-was-brauchen-kinder-f-r-die-zukunft/ (zuletzt aufgerufen am 5. März 2012)

Bücher, K. (1877): Die gewerbliche Bildungsfrage und der industrielle Rückgang, 1.A., Eisenach 1877.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (2011): Berufsbildungsbericht, 1.A., 2011.

Castells, M. (2011):  Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur., Bd. 1: Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft, 1.A., 2011.

Erlinghagen, M. (2004): Die Restrukturierung des Arbeitsmarktes im Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft. Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Zeitverlauf, 1.A., 2004.

Goltz, M. / Christie, G. / Bohlen, E. (2008): Chancen für Jugendliche ohne Berufsausbildung. Problemanalysen – Beschäftigungsfelder – Förderstrategien, 1.A., Freiburg im Breisgau 2008.

Meyer, T. / Mayrberger, K. / Münte-Goussar, S. / Schwalbe, C. (2011): Kontrolle und Selbstkontrolle. Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen, 1.A., Wiesbaden 2011.

Naomi, G. / Krupp, T. / Troltsch, K. (2009): Unbesetzte Ausbildungsplätze – warum Betriebe erfolglos bleiben, 1.A., 2009.

Oi, W. Y. / Idson, T. L. (1999): Firm Size and Wages; in: Ashenfelter, O. / Card, D.: Handbook of Labor Economics; Vol. 3, 2165-2215.

Pätzold, G. / Wahle, M. (2009): Ideen- und Sozialgeschichte der beruflichen Bildung, 1.A., Hohengehren 2009.

Schmidt, E. M. (1995): Betriebsgröße, Beschäftigtenentwicklung und Entlohnung. Eine ökonometrische Analyse für die Bundesrepublik Deutschland, 1.A., Frankfurt am Main / New York 1995.

Solga, H. (2002): Ausbildungslosigkeit als soziales Stigma in Bildungsgesellschaften, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 53(3): 476-505.

Stratmann, K. (1993): Die gewerbliche Lehrlingserziehung in Deutschland. Modernisierungsgeschichte der betrieblichen Berufsbildung: Berufserziehung in der ständischen Gesellschaft, Band 1, 1993.

Fußnoten

  1. Der Zusatz “klassisch” soll verdeutlichen, dass die duale Berufsausbildung mit Theorieteil in einer Hochschule und Praxisteil im Betrieb explizit nicht gemeint ist.
  2. vgl. Pätzold, G. / Wahle, M. (2009), S.7
  3. ebd., S.7
  4. vgl. Stratmann, K. (1993), S.237
  5. vgl. Pätzold, G. / Wahle, M. (2009), S.10
  6. vgl. Stratmann, K. (1993), S. 340
  7. vgl. Pätzold, G. / Wahle, M. (2009), S. 14
  8. vgl. Bücher, K. (1877), S. 37
  9. Meyer, T. / Mayrberger, K. / Münte-Goussar, S. / Schwalbe, C. (2011), S. 232 nach Brunner, I. (2008)
  10. Castells, M. (2001), S. 392
  11. vgl. Erlinghagen, M. (2004), S. 141
  12. vgl. ebd., S. 153
  13. vgl. Schmidt, E. M. (1995), S. 181
  14. Oi, W. / Idson, T. (1999), S. 2204
  15. Erlinghagen, M. (2004), S. 154
  16. vgl. BMBF (2006), S. 15
  17. Bosch, G./ Langer, D. / Krone, S. (2010), S. 19
  18. vgl. Goltz, M. / Christie, G. / Bohlen, E. (2008), S. 13
  19. vgl. ebd., S. 23
  20. ebd., S. 24
  21. vgl. Solga, H. (2002), S. 476
  22. Goltz, M. / Christie, G. / Bohlen, E. (2008), S. 147
  23. vgl. Gericke, N. / Krupp T. / Troltsch K. (2009)
  24. vgl. Bosch, G. / Langer, D. / Krone, S. (2010), S. 28
  25. BMBF (2011), S. 10

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.