Das Auge isst mit!

Eigentlich weiß es jeder, aber man macht dennoch immer wieder die gleichen Fehler: Präsentationen, Blogeinträge, Bücher, Artikel, etc. können inhaltlich noch so gut und informativ sein, ohne ein wenig Auflockerung können sie trotzdem monoton und einschläfernd wirken. Dieser Beitrag soll eine kleine Sammlung an sehr unterschiedlichen Visualisierungstools sein, um ein wenig Pepp in den täglichen Buchstabensalat zu mischen.

Wordle (http://www.wordle.net)

Mit Wordle lassen sich sehr einfach “word clouds” (soll man das übersetzen? Wörterwolke??) erstellen. Man kopiert einige Texte in ein Fenster, oder gibt alternativ eine Websiteadresse (mit Feed) an und schon schlägt das Programm beliebig oft neue Wolken vor. Spracheinstellungen, Farben und Schriftarten lassen sich bei Bedarf zusätzlich anpassen. Diese schöne Wolke hat Woordle für mich generiert:

woordle3

Mind-Maps

Wie ich gerade herausgefunden habe gehen MindMaps auf Herrn Tony Buzan zurück, der zumindest den Begriff geprägt hat. Es geht um das Erschließen und visuelle Darstellen eines bestimmten Themengebietes. Neben der altbewährten Papier und Stift Variante gibt es Programme, die teilweise recht ansehnliche Mindmaps produzieren, die sich auch in Präsentationen sehen lassen können. Grafisch ansprechend finde ich die Karten aus dem Programm Mindmanager des kommerziellen Anbieters Mindjet. Für Studenten der Universität Hamburg (und sicher auch für Studenten vieler anderer Universitäten) gibt es kostenlose Nutzungslizenzen (und zwar hier)! Eine Mindjet Map könnte beispielsweise so aussehen: (Edit: Diese Map könnt ihr hier downloaden oder näher betrachten)

mindmap-sozialoekonomie

Neben dem Mindmanager gibt es natürlich noch viele weitere Mindmapping Tools. Ein sehr verbreitetes ist Freemind. Ein großer Vorteil von Freemind: Es handelt sich um OpenSource Software.

Prezi ( http://prezi.com/ )

Prezi nimmt in meiner Wahrnehmung seit ein paar Monaten enorm an Bedeutung zu. Es handelt sich mehr oder weniger um eine Alternative zu OpenOffice Impress bzw. Microsoft Powerpoint Präsentationen. Hier können Sie ein Beispiel finden.

Visualise me ( http://vizualize.me/ )

Leider ist es bislang eine private Beta Version (also noch nicht allgemein zugänglich) aber persönlich freue ich mich sehr auf dieses Tool. Es geht um eine visuelle Darstellung des persönlichen Lebenslaufs und die bislang veröffentlichten Grafiken sind recht ansehnlich. Das Wort Data Beautification macht in diesem Zusammenhang die Runde, gefällt mir 🙂

Gibt es noch weitere sehenswerte Programme um geschriebenes aufzubereiten? Kommentare sind herzlich erwünscht.

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